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Mauer

Der Mann der Trauben

Profunde Fachkenntnisse, ein analytischer Verstand und sein tiefgehendes Verständnis für den Weg, den wir eingeschlagen haben, machen Hannes Pfitscher zum idealen Önologen für uns. 

Fast schon eine klassische Karriere hat er bislang absolviert, auch wenn das Weinmachen nicht von Kindesbeinen an sein Berufswunsch war. Und doch: Weingut in Familienbesitz, Vater Kellermeister, Sommerjobs im Weinbau, Ausbildungen, Önologie Studium, Praktika im Ausland, viel zu schnell nach dem Abschluss schon das erste Angebot.

Hannes greift zu, hängt sich hinein und weiß Chancen zu nützen. Der Önologe verdient sich seine ersten Sporen in einer renommierten Privatkellerei, scheut sich nicht davor, Verantwortung zu übernehmen, ist viel auf Reisen. „Wenn man schlau ist, dann lernt man aus Erfahrungen.“ Und Hannes lernt. 

Mit 31 Jahren ist Hannes Pfitscher im besten Alter für die Position, die er in seinem Familienunternehmen übernommen hat. Genug Zeit ist seit dem Uniabschluss verstrichen, viele Male hat er schon den Jahreszyklus im Weinberg miterlebt, unzählige Weinmessen besucht. Kennt die Weinkäufer und Weinkäuferinnen, kennt das Land, den Boden, das Wetter. Versteht den Weinbau und den Weinverkauf. Versteht es aber auch, neben dem Beruf nicht den privaten, persönlichen Zugang zum Wein zu verlieren: „Privat bin ich Weintrinker, nicht Weinsammler“, bekennt er. 500 Flaschen hat er zu Hause im Keller, maximal. Gäste dürfen sich freuen: Hannes serviert stets die besten Flaschen zuerst, „bei mir ist keine Flasche tabu.“

Mit analytischem Verstand und einem frischen Blick auf Pfitscher konstatiert Hannes die Möglichkeiten, die in den Weinbergen ebenso wie in den Kellern liegen. Die beiden wesentlichen Eckpfeiler für das Leben und Arbeiten bei Pfitscher bleiben unangetastet: nachhaltiger Weinbau auf der höchsten Qualitätsstufe, sowie Weine, die eine starke Persönlichkeit haben und deren Charakteristik auf Langfristigkeit ausgerichtet ist. „Mir geht es darum, dass Pfitscher 20 Hektar biologisch auf qualitativ höchstem Niveau bearbeitet, sowie authentische, ausdrucksstarke Weine macht für Leute, die lebendige Terroirweine suchen.“ 

Für Hannes gibt es kein Stehenbleiben, „es gibt nur vorwärts oder rückwärts. Bleibt man stehen, fällt man um.“ Und was beschäftigt ihn, wenn er morgens in seine Wirkungsstätte kommt? „Tausend Dinge. Aber vor allem ein Ziel: Dass Pfitscher seine starke Präsenz noch weiterentwickelt. Wenn jemand über Wein aus Südtirol spricht, dann soll er an Pfitscher und unseren Weinen nicht vorbeikommen können.“ 

Goldstreifen
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